Traumabehandlung in Berlin-Mitte
Ein psychisches Trauma kann dann entstehen, wenn eine Person einem katastrophalen Geschehen ausgesetzt wird, das durch seine überwältigende Intensität, Plötzlichkeit und Bedrohlichkeit eine Abwehr oder ein Entkommen unmöglich macht. Ein Trauma führt aber nicht zwangsläufig zu einer psychischen Störung.

Eine „Posttraumatische Belastungsstörung" wird nur dann diagnostiziert, wenn der Betroffene nach einem erlebten Trauma anhaltend unter folgenden Symptomen (nach ICD-10) leidet:

  • sich aufdrängende, belastende Gedanken und Erinnerungen (Intrusionen, d.h. Bilder, Alpträume, Flashbacks) an das Trauma oder Erinnerungslücken (partielle Amnesie)
  • Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Affektintoleranz, Konzentrationsstörungen)
  • Vermeidungsverhalten (Vermeidung traumaassoziierter Stimuli)
  • emotionale Taubheit (allgemeiner Rückzug, Interessenverlust, innere Teilnahmslosigkeit)

Die Symptomatik kann unmittelbar (akute PTBS) oder auch mit (z. T. mehrjähriger) Verzögerung nach dem traumatischen Geschehen (late-onset PTBS) auftreten.

Eine Verhaltenstherapie besteht aus drei Phasen:

Stabilisierungsphase: Hierbei steht das Schaffen einer „sicheren Umgebung", in der Sie vor weiteren Traumatisierungen geschützt werden, im Fokus. Des Weiteren werden Sie Strategien zur Regulierung schmerzhafter Gefühle erlernen und wir werden uns interpersonellen Problemen widmen, die sich aus der traumatischen Erfahrung ergeben haben könnten.

Nach ausreichender Stabilisierung findet in einer zweiten Phase die Auseinandersetzung bzw. Konfrontation mit den Erinnerungen, Gefühlen und Bildern des traumatischen Ereignisses statt. Ziel ist dabei die psychische Verarbeitung der belastenden Erinnerungen, so dass sie im Gedächtnis nicht mehr als Bruchstücke gespeichert sind, sondern in die übrigen Lebenserinnerungen integriert werden können. Dabei entwickeln Betroffene oft auch eine neue Bewertung der Ereignisse und ihrer eigenen Rolle darin.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Therapien, in denen eine Konfrontation mit dem Trauma stattfindet, deutlich erfolgreicher sind als Therapien ohne Traumakonfrontation.

Die Integrationsphase stellt den letzten Behandlungsabschnitt dar. In dieser Phase werde ich Sie dabei unterstützen, wieder in ihren Alltag zurückzufinden und ihr Leben alleine zu bewältigen. In dieser Phase kann es auch hilfreich sein, den Aufbau neuer Hobbies und Aktivitäten zu fördern, soziale Fähigkeiten zu verbessern und Beziehungsprobleme oder berufliche Schwierigkeiten, die sich durch das Trauma ergeben haben, zu bearbeiten. Schließlich lernen Sie, wie sie mit einem Rückfall bzw. einem Wiederauftreten einzelner Symptome umgehen können.
Therapie nach traumatischen Geburtsverläufen
Die Geburt eines Kindes gehört zu den bedeutsamsten Ereignissen im Leben beider Elternteile, aber auch zu den größten körperlichen und seelischen Herausforderungen, die unter Umständen traumatische Erfahrungen hervorrufen können. Ob Sie die Geburt Ihres Kindes als bewegend, enttäuschend oder äußerst gewaltvoll erleben, kann niemand außer Ihnen selbst entscheiden. Nicht jede schwierige Geburt löst eine traumatische Reaktion aus und eine aus medizinischer Sicht „normale" Geburt kann für eine Frau ein schreckliches Erlebnis sein.

Schmerzhafte Erfahrungen von Geburtswehen, Kaiserschnittentbindungen und geburtshilflichen Eingriffen (z.B. Saugglocke oder Geburtszange) können als Kontrollverlust erlebt werden und starke Ohnmachtsgefühle und traumatische Erinnerungen zurücklassen. Postnatale Depression, Ängste vor einer zukünftigen Geburt, Stillschwierigkeiten oder Schlafprobleme können infolgedessen entstehen.

Als psychologische Psychotherapeutin in Berlin möchte ich Sie dabei unterstützen, traumatische Geburtserfahrungen und als gewaltvoll erlebte Eingriffe unter der Geburt sowie damit einhergehende schmerzhafte Gefühle zu verarbeiten. Ängste vor einer zukünftigen Geburt sowie Gefühle des Versagens bzgl. der erlebten Geburt können thematisiert und bearbeitet werden. Auch Gefühle von Traurigkeit und Enttäuschung sind normale Reaktionen auf als traumatisch erlebte Geburtsprozesse. Das Aussprechen von eigenen Empfindungen und Gedanken in einem geschützten Rahmen wirkt dabei oft schon entlastend und angstmindernd. Da sich auch die Väter während eines schwierigen Geburtsprozesses häufig ohnmächtig und überfordert fühlen, ist es in der Regel sinnvoll, auch den Partner zu einem gemeinsamen Gespräch einzuladen. Ein therapeutisch begleiteter Austausch beider Elternteile kann die Kommunikation und emotionale Verarbeitung des Erlebten unterstützen, die Angst vor einer erneuten Geburt mindern und sich positiv auf die gesamte Beziehung auswirken.

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